Katzenkralle geschnitten


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Katzenkralle geschnitten

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Katzenkralle geschnitten 500g

Uncaria tomentosa

Einzelfuttermittel für Pferde

Inhaltstoffe in v. H.:

Rohfaser 17.2, Rohprotein 9.9

Fütterungsempfehlung:

10-30 g pro 500 kg LG und Tag

MHD: siehe gesondertes Ettikett auf der Produktunterseite

Hersteller: NATUSAT, Dieselstraße 20, 86368 Gersthofen, Deutschland

Beschreibung:

Die Katzenkralle (Uncaria tomentosa) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) gehört und  vornehmlich in Südamerika kultiviert wird. Wegen der Inhaltsstoffe wird Katzenkralle in der Volksmedizin eingesetzt und ist als Bestandteil in Medikamenten bekannt. Die Katzenkralle ist eine neuartige Arzneipflanze mit Zukunftscharakter.

In anderen Sprachen heißt die Katzenkralle Uña de Gato (lateinamerikanische Länder), Cat’s Claw (englischsprachige Länder) oder Griffe de Chat (französischsprachige Länder).

Ihren Namen verdankt sie den sichelförmig gekrümmten Halteorganen, die sich in den Blattachseln befinden und mit deren Hilfe sich die Katzenkralle oft bis zu 30 Meter an den Regenwald-Bäumen hoch ranken kann. Diese Dornen erinnern an Katzenkrallen.

Wer die Pflanze als Heilkraut in geschnittener Form bestellt, der erhält längere, rotbraune Späne, die ein wenig an Holzwolle erinnern und bei denen es sich um die innere Rinde der Ranke handelt.

Uncaria tomentosa ist eine der beiden in Südamerika vorkommenden Uncaria-Arten. Ihr Vorkommen erstreckt sich über das gesamte Amazonasgebiet von Bolivien, Brasilien, Peru über Kolumbien, Ecuador, Surinam und Guayana bis Panama und Puerto Rico.

Von den Einheimischen wird Katzenkralle traditionell gegen Gelenksentzündungen und Gelenkschmerzen, bei gestörter Magen-Darmtätigkeit, Nieren- und Harnwegserkrankungen, bei Atemwegsbeschwerden und gegen Geschwüre eingesetzt. Erst 1974 wurde die Katzenkralle offiziell als Heilpflanze vom deutschen Forscher Dr. Klaus Keplinger entdeckt. Die Ausfuhr von Katzenkrallen war allerdings bis 1989 verboten, um die natürlichen Bestände zu schützen. Nachdem ihre immense Heilwirkung bekannt geworden war, begann eine regelrechte "Jagd" auf diese Pflanze und es bestand die berechtigte Sorge, dass die Bestände ausgerottet werden könnten. In den Neunziger-Jahren ist es aber gelungen, sie zu kultivieren.

Inhaltsstoffe

Die Wurzel von Uncaria tomentosa enthält etwa 2–3 % Oxindolalkaloide. Als weitere Inhaltsstoffe wurden in Stamm und Wurzel von Uncaria tomentosa Terpenoide, insbesondere Quinovinsäureglykoside, Urolsäurederivate und Sterole (insbesondere β-Sitosterol), und Flavonoide wie Procyanidine, (-)Epicatechin und Chinconaine nachgewiesen.

Die Verteilung und Zusammensetzung der Alkaloide ist in den unterschiedlichen Pflanzenpopulationen nicht homogen. Es wurden zwei Chemotypen gefunden, wovon ein Chemotyp 6 pentazyklische Oxindolalkaloide (Pteropodin, Isopteropodine, Speciophyllin, Uncarin F, Mitraphyllin, Isomitraphyllin), der andere 4 tetrazyklische Oxindolalkaloide (Rhynchophyllin, Isorhynchophyllin) enthält (2).

Pharmakologie

Die Hauptwirkung von Extrakten aus der Wurzel und dem Stamm von Uncaria tomentosa richtet sich auf das Immunsystem. Pentazyklische und tetrazyklische Oxindolalkaloide steigern die Phagozytoseleistung von Granulozyten und Makrophagen, wobei für Isopteropodin die ausgeprägteste phagozytosesteigernde Wirkung nachgewiesen wurde. Bei der Phagozytose handelt es sich um die Aufnahme größerer Partikel durch frei in Körperflüssigkeiten bewegliche spezialisierte Fresszellen, den sogenannten Phagozyten, welche sich beispielsweise Einzeller entweder durch Umfließen der fremden Partikel mit Pseudopodien (Scheinfüßchen) oder durch einen Einstülpungsvorgang (die so genannte Invagination) einverleiben. Das Einhüllen und Zerstören eindringender Mikroorganismen durch die Phagocytose ist ein wichtiger Bestandteil der Antwort des zellulären Immunsystems. Insofern ist die Katzenkralle ein wirksames Mittel bei einer geschwächten körpereigenen Abehrkraft. Und die erzielten Effekte sind vergleichbar mit anderen unspezifischen Immunstimulanzien.

Weitere Alkaloide aktivieren die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) im Kampf gegen Bakterien, Viren und Gifte, indem sie die Aktivität der Fresszellen (Phagozyten) steigern.

Das Alkaloid Rynchophyllin hält das Blut flüssig und schützt damit vor Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße, Arterienverstopfungen, zu hohem Blutdruck und Thrombosen, respektive senkt das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Für die pentazyklischen Oxindolalkaloide (POA) wurde darüber hinaus eine regulatorische Wirkung auf die Lymphozytenproliferation nachgewiesen. POAs induzieren dabei die Freisetzung eines lymphozyten-wachstumsregulierenden Proteins aus Endothelzellen, welches die klonale Expansion hochaktivierter und transformierter Lymphozyten hemmt, gleichzeitig aber die Proliferation ruhender und schwach aktivierter Lymphozyten steigert. Diese Wirkung wird von tetrazyklischen Oxindolalkaloiden des zweiten Chemotyps von Uncaria tomentosa kompetitiv antagonistisch gehemmt.

Ein wässeriges Dekokt aus Uncaria tomentosa inhibiert in Makrophagen die Aktivierung des Transkriptionsfaktors NF-KappaB, der für die Entstehung entzündlicher Prozesse mitverantwortlich ist. Darüber hinaus zeigten Procyanidine und Chinovinsäureglykoside in Modellversuchen entzündungshemmende Wirkung. In Tierversuchen wurde für Extrakte aus Uncaria tomentosa entzündungshemmende Eigenschaft nachgewiesen.

Eine ausgeprägte antileukämische Wirkung wurde für das pentazyklische Oxindolalkaloid Uncarine F festgestellt. Fraktionen wässeriger Extrakte aus der Stammrinde von Uncaria tomentosa zeigten eine ausgeprägte Wachstumshemmung auf humanen Brustzell-Line.

Sechs Quinovinsäureglycoside aus Uncaria tomentosa zeigten in-vitro antivirale Eigenschaften gegen zwei RNA-Virusinfektionen (Vesicular stomatitis virus und Rhinovirus 1B).

Die intramuskuläre Applikation von pentazyklischen Oxindolalkaloiden an Katzen mit retroviralen Infektionen, die unbehandelt in 90 % der Fälle tödlich endet, resultierte in einer Rückbildung der Krankheitssymptome bei 85 % der Versuchstiere; 44 % der Tiere waren nach fünf Beobachtungsmonaten virusfrei.

Starke Antioxidantien wie einige Polyphenole, Triterpine und Pflanzensterole, die aus der Katzenkralle in italienischen und peruanischen Untersuchungen isoliert werden konnten, machen die Pflanze zu einem hervorragenden Zellschützer in der Abwehr gegen die krebsfördernden freie Radikale.

Am Institut für Arzneipflanzenforschung an der österreichischen Universität in Innsbruck wurde die sogenannte Chinova-Säureglykose in der Katzenkralle nachgewiesen, die sehr effektiv Viren im Körper bekämpfen kann.

Die Katzenkralle wirkt auch stark entgiftend. Das kann man ganz einfach daran feststellen, denn in der ersten Zeit der Anwendung weist der Urin und teilweise auch der Kot einen starken, ätzenden Geruch auf und verfärbt sich durch die ausgeschiedenen Toxine.

Die Katzenkralle reinigt überdies auch den gesamten Verdauungs- und Darmtrakt und unterstützt damit die Aufnahme der Nährstoffe.

Diese Heilpflanze ist schon so etwas wie ein wahres Wundermittelchen, denn es gibt kaum ein gesundheitliches Problem, gegen das es nicht eingesetzt werden könnte!

Die Einsatzgebiete der Katzenkralle von A bis Z:

A / Abszesse, Akne, Allergien und allergische Reaktionen (Juckreiz Haarausfall etc.), Arthritis, Arthrose, Asthma, Atemwege, Alterserscheinungen 

B / Bluthochdruck, Bluttfettwerte, Blutfließfähigkeit (Regulierung und Verbesserung), Blutungen, Bursitis (Schleimbeutelentzündungen), bakterielle Infektionen, Blasenbeschwerden, Bindehautentzündungen

C / Candidiasis (systemische Pilzerkrankung mit Organbefall), Coxa plana (angeborene flache Hüftgelenkspfanne)

D / Diabetes, Durchfall, Dysentrie (Ruhr), Darmerkrankungen/-störungen, Dermatitis unterschiedlicher Genese, Darmparasiten

E / Entzündungen unterschiedlicher Genese (akut u. chronisch), Entwässerung

F / Fieber, Fisteln,  FIV (Felines Immundefizienz-Virus), Fibromyalgie (chronisch-schmerzhafte Erkrankung an unterschiedlichen Körperregionen)

G / Gastritis ( Magenschleimhautentzündung), Geschwüre, Gürtelrose, Gonorrhöe, Gelenkerkrankungen

H / Harnwegserkrankungen, Hämorrhoiden, Herzprobleme, Herpes (alle Formen), Husten, Hauterkrankungen, Hüftfehlbildungen, Herzinfarkt (Vorbeugung), Hypoglykämie (Unterzuckerung)

I / Immunschwäche, -störungen, Infektionen aller Art

K / Krebserkrankungen, Katzenleukämie, Koliken, Kreislauferkrankungen, Krampfadern, Kolitis (Entzündung des Dickdarms)

L / Lupus (alle Arten dieser Autoimmunkrankheit)

M / Magenerkrankungen (Reizmagen, Geschwüre, Verstimmungen) Morbus Crohn, Menstruationszyklus (Störungen), Müdigkeit (chronisch), Muskelschmerzen

N / Nierenerkrankungen, Neuralgien (schmerzhafte Nervenerkrankungen)

O / Otitis (Entzündung der Ohren)

P / Pilzinfektionen, Prostata-Entzündungen, Parvovirose, Psoriasis (Hauterkrankung, Schuppenflechte), Pyodermie (eitriger Talgausfluss)

R / Rheumatische Erkrankungen, Reizdarmsyndrom, Rhinitis (Schnupfen)

S / Schlaganfall (Vorbeugung), Spondylitis (Wirbelentzündung), Seborrhöe (gesteigerte Talgabsonderung), Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhlen)

T / Tumore, Thrombosen

V / Virusinfektionen, Vergiftungen (Umwelttoxine), Vaginale Erkrankungen

W / Wunden, Wurmbefall

Z / Zirrhosen (Bindegewebevermehrung durch chronische Entzündung)

Zusammenfassend kann man die einzigartige Wirkung der Katzenkralle einsetzen  

● zum Aufbau, Stärkung und Aktivierung des Immunsystems (insbesondere bei Immunstörungen und Immunschwäche)

● zum Aufbau und Aktivierung der Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

● zur Regulierung des Blutdrucks, der Blutfettwerte sowie Fließfähigkeit des Blutes

● zur Stimulierung des Stoffwechsels

● zur Infektionsabwehr bei bakteriellen, viralen oder Pilzinfektionen (das macht sie interessant zur Behandlung bei Borreliose und Herpes)

● zum Aufbau einer guten Balance zwischen günstigen und ungünstigen Bakterien im Darm

● zur Heilung von verschiedenen Magen-/Darmerkrankungen

● zur Heilung von Erkrankungen des Urinaltrakts

● zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen

● zur Behandlung von Entzündungen unterschiedlicher Genese (auch Gelenksentzündungen)

● zur Behandlung von Atemwegserkrankungen

● zur Behandlung unterschiedlicher Zivilisationserkrankungen

● zur Entgiftung des Körpers und der Organe

Unsere Kunden setzen für Hunde, Katzen, Pferde und zum menschlichen Verzehr ein vor allem im Bereich der Stärkung der Abwehrkräfte und der Entgiftung.

Katzenkralle für Katzen vor allem bei:

● Katzenschnupfen

● Katzenseuche (Panleukopenie)

● FeLV (Felines Leukose-Virus, "Katzenleukämie")

● FIP (feline infektiöse Peritonitis, Bauchfellentzündung)

● FIV (Feline Immunschwäche Virusinfektion, Katzen-Aids)

● Nierenproblemen

Täglich  0,2 g pro Tag (ca. 1 Messerspitze) bei einem Körpergewicht von bis zu 5 kg.

Katzenkralle für Hunde vor allem bei:

● Arthrose (auch Spondylose)

● Hüftgelenkdysplasie

● Magenschleimhautentzündungen

● Ohrenentzündungen

● Parvovirose

● Krebserkrankungen und Tumoren

kleine Hunde bis 15 kg Körpergewicht                          0,5 g täglich

mittelgroße Hunde bis 35 kg Körpergewicht                     1 g täglich

große Hunde ab 36 kg Körpergewicht                         bis 2 g täglich

Katzenkralle für Pferde vor allem bei:

● Arthrose (auch Kissing Spines)

● Gelenksentzündungen

● Magenprobleme (Magengeschwüre und Gastritis)

● Hufrehe

● Borreliose

● Herpes

● Melanome und Equines Sarkoid

Diese Informationen basieren auf verschiedenen Veröffentlichungen und für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur eigenmächtigen Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie oder Ihr Tier Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme / Verabreichung jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt / Tierarzt / Heilpraktiker / Tierheilpraktiker zu Rate ziehen.

Beratungen bei mitomedvet.de:

Mein Name ist Anke Watty. Ich bin Diplom-Biologin, Tierheilpraktikerin und Ernährungsberatierin für Tiere. Meine Spezialgebiete sind chronische Erkrankungen und Stoffwechselstörungen bei Pferd, Hunden und Katzen. Ich berate Sie gerne und beantworte Ihre Fragen und geben Ihnen Empfehlungen und Tipps zur Behandlung Z.B. von KPU, Azidose, metabolischem Syndrom, Nierenerkrankungen, Hufrehe, Cushing oder PSSM. Auch für alle anderen Probleme rund um Ihr Tier, wie z.B.  Sehnen- und Gelenkserkrankungen, Arthrose oder Darmprobleme finden wir zusammen mit Ihnen (und Ihrem Tierarzt bzw. Tierheilpraktiker/-physiotherapeut) Lösungen.


Am besten schreiben Sie eine Mail an info@tierheilpraxis-watty.de mit einer kurzen Beschreibung des Problems und ich gebe Ihnen einen telefonischen Beratungstermin. 

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