Hanfsamen geschrotet


Hanfsamen geschrotet

Artikel-Nr.: 1026-00

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Hanfsamen geschrotet 1kg

Fütterungsempfehlung:

Pro 100 kg Körpergewicht rechnet man ca. 10 g geschroteten Hanf.

Bei einem Pferd von ca. 500 kg Körpergewicht sind das ca. 50 g pro Tag bzw. 1,5 kg pro Monat

Nährwertanalyse pro 100 g Hanfsamen:

Proteingehalt: 21,5 g

Ballaststoffe: 13 g

Fett: 30,6 g

Mineralstoffe: 4,9 g

Wasser: 5,7 g

Natrium: 0,005 g

Vitamine: 0,014 g

Gesamtkohlehydrate: 24 g

Energiegehalt: 471 Kcal

Fettsäurespektrum:

Gesättigte Fettsäuren: 9 - 11 %

Ungesätiigte Fettsäuren: 82 - 90 %

davon sind

Zweifach ungesättigte Linolensäure: 54-70 %

Dreifach ungesättigte Linolensäure: 14 - 17 %

Einfach ungesättigte Ölsäuren: 9 -11  %

Gamma-Linolensäure: 1,5 - 6 %

Proteinanalyse in mg/g Hanfsamen:

Arginin 18-20

Histidin 2-3

Isoleucin 1-2

Leucin 6-8

Lysin 4-5

Methionin 2-3

Pylalanin 3-4

Theorin 3-4

Tryptophan 0,5-1,0

Valin 2,4 - 3,5

Alanin 9-10

Aspartat/Asparagin 19-21

Cystein/Cystin 1-2

Glutamat/Glutamin 34-36

Glycin 9-10

Prolin 7-8

Serin 8-10

Tyrosin 5-7

Vitamine mg/100 g Hanfsamen:

Provitamin A: 5-6

Vitamin B 1: 0,9

Vitamin B 2: 1,1

Vitamin B 3: 2,5

Vitamin B 6: 0,3

Vitamin B 12: Spuren

Vitamin C: 1,4

Vitamin D: Spuren

Vitamin E: 3

Quelle: Informationstext des Herstellers

Hanf (Cannabis sativa L.) ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, die in Zentralasien schon seit Jahrtausenden als Nutzpflanze erkannt und offenbar auch sehr früh kultiviert wurde. Um die überragende Wirkung der Hanfsamen auf den gesamten Organismus zu nutzen, werden Hanfsamen von unseren Kunden für ihre Pferde, Hunde, Katzen oder für den menschlichen Verzehr eingesetzt,.

Die Hanfsamen sind botanisch korrekt eigentlich Früchte, sogenannte einsamige Nüsschen, bei denen der Samen fest in der harten verholzten Fruchtschale eingeschlossen ist. Dass man die Hanfsamen vielfach als Vitalnüsschen bezeichnet, verdanken sie der Tatsache, dass sie vollgepackt sind mit Nährstoffen, deren ernährungsphysiologischer Wert für Mensch und Tier kaum zu überbieten ist: Hochwertiges Öl (30-35%), ideal zusammengesetztes Protein (hauptsächlich das Eiweiß Edestin), 20-30% Kohlenhydrate sowie alle wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente (Magnesium, Zink, Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen), die antioxidativ wirkenden Vitamine C und E, essentielle B-Vitamine (s. Tabelle 1), sowie sekundäre Pflanzenstoffe (z.B.Flavonoide). Darüber hinaus findet man in Hanfsamen wichtige Enzyme und Antioxidantien, welche als Zellschützer die freien Radikalen bekämpfen.

Gift- und Hemmstoffe, wie sie z. B. in Baumwoll-, Raps- oder Sojasamen auftreten, findet man in den Hanfsamen nicht, so dass diese roh verzehrt werden können und weder Öl noch Presskuchen vor dem Verbrauch raffiniert oder hitzebehandelt werden müssen.

Die Rauschdroge Delta-9-Tetrahydrocannabionol (THC, das aktive Prinzip in Marihuana oder Haschisch) kommt in Hanfsamen ebenfalls nicht vor. THC wird hauptsächlich in den Drüsenhaaren auf Hüll- und Laubblättern im Blüten- und Fruchtbereich der weiblichen Pflanzen produziert. Bei der Samengewinnung kann es passieren, dass etwas klebriges THC-haltiges „Harz“ auf der äußeren Oberfläche der Hanfsamen hängen bleibt. Dies ist bei den in der Europäischen Union erlaubten THC armen Hanfsorten so minimal, erzeugen keine Rauschwirkung und keine Gefährdung der Gesundheit. Eine kurze Reinigung der Hanfsaat, bzw. Nutzung der geschälten Hanfsaat schafft dieses Problem aus der Welt, da, wie erwähnt, bei den EU-Sorten erst gar nicht auftritt.

Die Zusammensetzung des in den Hansamen enthaltenen Öls ist für die menschliche und tierische Ernährung geradezu ideal. Sie verleiht dem Hanföl unter den gängigen pflanzlichen Speiseölen eine einmalige biologische Wertigkeit.

Ein wichtiger Aspekt für die Verwertung des Hanföls im Stoffwechsel ist der überdurchschnittlich hohe Anteil von über 70 % an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Ölsäure ist eine einfach ungesättigte Fettsäure, Linol-  und die Linolensäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Fette und Öle mit gesättigten Fettsäuren werden überwiegend abgebaut zur Gewinnung von Energie und bei Überschuss zum Aufbau neuer Speicherstoffe (z. B. körpereigenem Fett in den Fettspeicherzellen) verwendet.

Die im Hanföl mengenmäßig vorherrschende Fettsäure ist die zweifach ungesättigte Linolsäure gefolgt von der dreifach ungesättigten Alpha-Linolensäure. Diese beiden Fettsäuren sind für die Ernährung von Menschen, Hunden, Pferden und Katzen essentiell, da heißt deren Bedarf muss durch die Nahrungsaufnahme gedeckt werden. Sie kommen auch z.B. im Weizenkeim- oder Färberdistelöl vor. Einmalig beim Hanföl ist jedoch, dass es die beiden Fettsäuren in einem für den Stoffwechsel optimalen Verhältnis von ca. 3:1 enthält. Diese ungesättigten Fettsäuren setzt der Körper zur Herstellung von kurzlebigen, regulativen Hormonen (z.B. Prostaglandinen s.u.), zur Erhaltung des Immunsystems und zum Aufbau neuer Zellstrukturen (insbesondere Zellmembranen) ein, um die stetigen Umwandlungsprozesse und den laufenden Neuaufbau von Zellen zu ermöglichen. Eine wohl dosierte Aufnahme von Hanföl über die Hanfsamen führt daher nicht so schnell zur Bildung von Lipidablagerungen (Arteriosklerose) oder „Fettpölsterchen“ wie viele ungesättigte tierische und pflanzliche z.B. gehärtete Fette.

Als besonders wertvolle Komponente enthält das Hanföl die ebenfalls dreifach ungesättigte Gamma-Linolensäure in der stoffwechselwirksamen Menge von 1,5 – 6% - je nach Hanfsorte- die sonst in den landwirtschaftlich nicht so leicht verfügbaren Pflanzen Borretsch (Borago officinalis L.), Nachtkerze (Oenothera biennis L.) oder schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum L.) vorkommt. Gamma-Linolensäure und die erst jüngst im Hanföl ebenfalls entdeckte Omega-3-Stearidonsäure sind wichtige Vorstufen für die Biosynthese der hormonähnlichen Prostaglandine, die im Körper vielfältige Aufgaben wahrnehmen wie z.B. im Hormonhaushalt, bei der Funktion von Nerven und Muskeln und der Steuerung des Blutdrucks.

Bei der Vorbeugung gegen Krankheiten wie Arteriosklerose bzw. bei der Linderung und Heilung der Symptome von Neurodermitis und bestimmten Allergien hat sich die Anwendung von Gamma-Linolensäure (GLA) bereits bewährt.

Das Protein der Hanfsamen stärkt das Immunsystem, da es den Immunglobulinen chemisch sehr verwandt ist und so die Abwehr gefährlicher Krankheitserreger erleichtert. Das Hanfsaatprotein besteht zu ca. 65 % aus dem Globulin Edestin sowie aus einigen Albuminen, die denen im Blutplasma sehr verwandt sind. Auch die Aminosäure-Zusammensetzung der Hanfproteine ist ernährungsphysiologisch wertvoll und liefert die für Mensch und Tier wichtigen essentiellen Aminosäuren, die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie sind nach derzeitiger Erkenntnis biologisch leicht verfügbar und könne für den Aufbau des körpereigenen Eiweiß-Stoffe, wie z.B. der Immunglobuline, wichtige Bausteine des Immunsystems genutzt werden.  Ein gut versorgtes, intaktes Immunsystem kann z.B.  auch entartete Krebszellen orten und vernichten, ehe sie zu einem gefährlichen Krebstumor heranwachsen können.

Für den Menschen sind Asparagin (semi-essentiell), Cystein, Glutamin, Glycin, Histidin (semi-essentiell), Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin essentielle Aminosäuren. Für Hund und Katze sind die Aminosäuren Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin essentiell. Für die Katze auch noch die nicht für die Eiweißsynthese verwendete Aminosäure Taurin essentiell. Für das Pferd  sind Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und  Valin essentiell.

Hanfsamen haben einen positiven Effekt auf ….

● das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel

● den Muskelaufbau  

● den Bewegungsapparat und das Bindegewebe

● die Verdauung

● die Atemwege

● das Nervensystem  

● das Immunsystem

● und die Haut und das Fell

Hanfsamen sind hilfreich zur Therapieunterstützung bei ….

● Sommerekzem (Pferd) und anderen Hautproblemen bei    

    Pferden, Hunden, Katzen

● Allergien

● Atemwegserkrankungen

● Übersäuerung

● Kolikneigung bei Pferden

● Durchfallerkrankungen

● Kotwasser bei Pferden

● Gelenksproblemen (Arthrose, Arthritis, auch chronische Formen)

● Kissing Spines beim Pferd

● Spondylose beim Hund

● Cauda Equina beim Hund

● Entzündungen

● Fruchtbarkeitsproblemen

● Stoffwechselstörungen wie EMS und ECS bei Pferden

● Cushing und Diabetes bei Hunden

● Abmagerung

● Verlust der Muskulatur

● Leistungsschwäche

● Nervosität und Stressfür die Rekonvaleszenz

● Immunsschwäche

● Altersproblemen bei Senioren

● Wachstumstörungen von Jungtieren

● Hufproblemen

● Störungen des Fell- und Haar- und Hornwachstums

Die Wiederentdeckung der gesunden und gesundmachenden Ernährung mit Hanf ist daher die richtige Antwort auf viele unserer heutigen Zivilisationskrankheiten!

Aufgrund des hohen Ölgehaltes der Hanfsamen, sollte die Dosierung eingeschlichen werden, was bedeutet: Man bietet in der ersten Woche ein Drittel der gewünschten Tagesration an, erhöht in der zweiten Woche auf zwei Drittel und ab der dritten Woche hat man die endgültige Tagesration erreicht.

Soll die Hanffütterung gegen akute oder chronische Krankheiten wirken, kann die Dosis langsam auf 150 bis 200 % gesteigert werden, so dass man das Doppelte der empfohlenen Dosis verabreicht, bis eine Besserung der Symptome erkennbar ist:

Einige unserer Kunden nutzen die Hanfsamen für ihre Hunde in folgender Dosierung:

bis 10 kg Körpergewicht                                     5 g pro Tag

11 kg bis 25 kg Körpergewicht               6 g bis 10 g pro Tag

26 kg bis 50 kg Körpergewicht             10 g bis 18 g pro Tag

ab 51 kg Körpergewicht                       18 g bis 25 g pro Tag

Einige unserer Kunden nutzen die Hanfsamen für ihre Katzen in folgender Dosierung:

1 bis 2 kg Körpergewicht                     2 g pro Tag

bis 5 kg Körpergewicht                        4 g pro Tag

mehr als 5 kg Körpergewicht               6 g pro Tag

Diese Informationen basieren auf verschiedenen Veröffentlichungen und für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur eigenmächtigen Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie oder Ihr Tier Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme / Verabreichung jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt / Tierarzt / Heilpraktiker / Tierheilpraktiker zu Rate ziehen.

Beratungen bei mitomedvet.de:

Mein Name ist Anke Watty. Ich bin Diplom-Biologin, Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin für Tiere. Meine Spezialgebiete sind chronische Erkrankungen und Stoffwechselstörungen bei Pferd, Hunden und Katzen. Ich berate Sie gerne und beantworte Ihre Fragen und geben Ihnen Empfehlungen und Tipps zur Behandlung z.B. von KPU, Azidose, metabolisches Syndrom, Nierenerkrankungen, Hufrehe, Cushing oder PSSM. Auch für alle anderen Probleme rund um Ihr Tier, wie z.B.  Sehnen- und Gelenkserkrankungen, Arthrose oder Darmprobleme finde ich zusammen mit Ihnen (und Ihrem Tierarzt bzw. Tierheilpraktiker/-physiotherapeut) Lösungen.

Um Sie umfassend und fachgerecht beraten zu können schreiben Sie am besten schreiben eine Mail an info@tierheilpraxis-watty.de mit einer kurzen Beschreibung des Problems und ich gebe Ihnen nach der Bezahlung des vereinbarten  Beratungshonorars (30 Minuten 35,00€)  einen telefonischen Beratungstermin.

Ich freue mich Ihnen helfen zu können.

Ihre

Anke Watty

 

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