Parasiten natürlich bekämpfen

Parasiten (Würmer, Giardien, Zecken, Milben und Co) bei Hunden mit natürlichen Futterzusätzen und Pflegemitteln bekämpfen

Als erstes möchte ich einige Begriffe zum besseren Verständnis definieren:

Endoparasiten sind verschiedene Würmer und Einzeller, die in inneren Organen wie Darm, Lunge oder Herz leben.

Ektoparasiten sind z.B. Milben, Flöhe, Zecken, die auf der Körperoberfläche parasitieren.

Als Wirt bezeichnet man das vom Parasiten befallene Tier (oder Mensch). Ziel- bzw. Endwirt ist dabei das Tier (oder der Mensch), an den der Parasit am besten angepasst ist und in dem er sich vermehrt. Zwischenwirte dienen der Weiterentwicklung des Parasites (z.B. vom Ei zur Larve) und der Verbreitung. Zwischenwirte werden auch als Vektor bezeichnet oder als Überträger. Fehlwirte sind solche, die von dem Parasiten zwar auch stark geschädigt werden können, in denen er sich aber nicht (gut) vermehren kann.

Von der Infektion mit einem Parasiten bis zur Ausscheidung ansteckender (infektiöser) Partikel, z.B. Eier, vergeht eine Zeitspanne, die spezifisch für jeden Parasit unterschiedlich lang ist. Sie ist relevant für die spätere Diagnostik: So kann der Hund bereits infiziert sein, die Parasiten scheiden aber noch keine Eier aus und können so z.B. im Kot nicht nachgewiesen werden.

Als Zoonosen bezeichnet man Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übergehen können.

Warum sind Parasiten beim Hund problematisch?

Einer Studie von Barutzki (2003) zufolge, sind ein Drittel aller Hunde in Deutschland mit Endoparasiten infiziert.

Viele Parasiten des Hundes sind auch für den Menschen infektiös. Gefährdet sind insbesondere Kinder und immungeschwächte Menschen. Wenn hier ein häufiger Kontakt besteht, sollte der Hund möglichst keine Endoparasiten in sich tragen. Aber auch für junge, alte und immungeschwächte Hunde können Parasiten gefährlich werden.

Vielerorts herrscht eine recht hohe Hundedichte, sodass sich die Endoparasiten sich gut verbreiten können. Dies gilt insbesondere für Tierpensionen, Tierheime, Hundetagesstätten oder größere Hundegruppen in einer Haltung. So finden die kleinen Plagegeister zuverlässig neue Wirte, in denen sie sich vermehren können. Füchse werden im Großen und Ganzen von den gleichen Endoparasiten befallen. Da der Fuchs als Kulturfolger auch in unseren Städten heimisch geworden ist, trägt er zur Verbreitung der Endoparasiten bei.

Durch die zunehmende Reisetätigkeit von Hundebesitzern mit ihren Hunden und der Import von Tieren aus Tierschutzprojekten aus Süd- und Osteuropa kommen auch bisher als „exotisch“ betrachtete Endoparasiten wie Leishmanien oder Herzwürmer nach Deutschland. Die durch den Klimawandel bedingten immer milderen Temperaturen hierzulande erleichtern es auch deren Zwischenwirten wie spezielle Mücken und Zecken in unseren Breiten heimisch zu werden, sodass sich diese Parasiten in absehbarer Zeit auch dauerhaft hier halten können. Außerdem legen durch die milder werdenden Winter immer weniger Parasiten ihre typische “Winterpause” ein.

Die wichtigsten Hundeparasiten (Diese Auflistung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

Endoparasiten beim Hund

Infektionen mit Endoparasiten rufen in Abhängigkeit von Spezies und Befallsdichte unterschiedliche klinische Symptome bei ihren Wirten hervor. Diese können von geringgradigen Magen-Darm-Störungen mit Appetitlosigkeit und Fressunlust und verminderter Gewichtszunahme über Gewichtsverlust, Blutarmut, Eiweißmangel, starkem Wasserverlust, Verstopfung und blutig-schleimigem Durchfall bis hin zur Darmruptur und damit zum Tode führen.

Würmer:

Spul-, Haken-, Band- und Peitschenwürmer parasitieren im Dünn- oder Dickdarm der Hunde. Für erwachsene Tiere sind sie meist unproblematisch. Welpen leiden bei stärkerem Befall unter Durchfällen und Abmagerung. Neben der oralen Aufnahme der Eier oder Larven können z.B. Spulwürmer auch in der Gebärmutter oder mit der Muttermilch von der Hündin auf die Welpen übertragen werden. Dies gilt auch für Hakenwürmer, der Hund kann sich mit ihnen zusätzlich über die Haut infizieren, die manche Arten aktiv durchbohren können.

Achtung: Hunde können sich auch mit dem kleinen Fuchsbandwurm infizieren. Eine Infektion damit ist für Menschen lebensgefährlich, weswegen eine gute Vorbeugung bei unseren Haustieren so wichtig ist!

Lungenwürmer des Hundes leben und vermehren sich, wie der Name schon andeutet, in der Lunge. Ihre Larven werden abgehustet, geschluckt und dann mit dem Kot ausgeschieden. Lungenwürmer verursachen Husten und Fieber und sind besonders gefährlich für Jungtiere.

Herzwürmer, die von Mücken übertragen werden, siedeln sich im Herzen und den Lungenarterien an. Sie verursachen Atemprobleme, Husten und eine geringere Belastbarkeit. Der Herzwurm beim Hund ist bisher in Deutschland noch nicht heimisch, deren Zwischenwirt verbreitet sich aber schon immer weiter nordwärts.

Einzeller:

Giardien beim Hund leben, wie z.B. Cryptosporidien und andere Protozoen (Einzeller), im Darm und verursachen unterschiedlich starke Durchfälle, die kurz oder langanhaltend sein können. Davon betroffen sind besonders häufig Welpen und Junghunde. Bei älteren Hunden verlaufen die Infektionen häufig ohne Symptome. Die mit dem Kot ausgeschiedenen Oozysten (Vermehrungsstadien, ähnlich Eiern) können dann von anderen Hunden oral aufgenommen werden.

Leishmanien sind Endoparasiten, die das Immunsystem des Hundes befallen. Sie werden vor allem von speziellen Stechmücken übertragen und sind bisher hauptsächlich in Süd- und Mitteleuropa verbreitet. Auch deren Ausbreitungsgebiete verschieben sich immer weiter nach Norden. Leishmaniose zeigt sich in verschiedenen, unterschiedlich stark ausgeprägten Symptomen: Am häufigsten sind Hautveränderungen und Lahmheiten zu sehen. Aber auch eine geringere Belastbarkeit, Gewichtsverlust und Bewegungsstörungen treten häufig auf. Die Krankheit verläuft chronisch und es ist eine dauerhafte, aufwändige Behandlung notwendig.

Die von Zecken übertragenen Babesien befallen die roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Auch sie waren bisher eher in Mittelmeerraum zu finden. Mittlerweile sind sie auch in Mitteleuropa beheimatet und breiten sich auch immer weiter nach Norden aus. Je nach Babesien-Art, mit der die Hunde infiziert sind, und abhängig vom Hundealter und Gesundheitszustand des Hundes ist der Verlauf variabel. Häufig treten Symptome wie Fieber und Blutarmut (Anämie) auf, möglich sind aber auch Erbrechen und eine Gelbfärbung der Schleimhäufte (Ikterus). Seltener kommt es zu Störungen der Atmungwege oder des Verdauungstraktes. Eine Babesiose kann lebensgefährlich sein!

Auch die Anaplasmose wird von Zecken übertragen. Diese Einzeller befallen Zellen des Immunsystems und verursachen Fieber. Nachgewiesen wird der Erreger mit einem speziellen Labortest (PCR, Polymerasekettenreaktion).

Es gibt auch noch weitere Infektionen mit Einzellern bei Hunden wie z.B. Neospora und Toxoplasma.

Ektoparasiten beim Hund

Zecken saugen zwar Blut, sind aber vor allem als Überträger von z.B. Babesien, Anaplasmen und Borrelien zu beachten und sollten daher immer schnell entfernt werden. Sie halten sich vor allem in Gras, in Büschen und im Unterholz auf. Zecken sollten Sie möglichst zügig nach dem Entdecken korrekt entfernen: Dafür möglichst nahe der Haut mit einer Zeckenzange die Zecke greifen und sanft drehen, bis sie sich löst. Alternativ den Zeckenhaken unterhaken und ebenfalls drehen. Nicht stark ziehen, dann verbleibt der vordere Teil der Zecke in der Haut und kann eine Entzündung verursachen.

Milben verursachen bei Hund starken Juckreiz, stumpfes Fell und Schuppenbildung. Manche Milbenarten sind sehr ansteckend und können von Hund zu Hund oder z.B. über Decken oder Bürsten übertragen werden. Das Krankheitsbild ähnelt häufig dem der Atopischen Dermatitis.

Eine durch Milben hervorgerufene Erkrankung ist die Demodikose: Demodex-Milben leben auch in den Haarbälgen gesunder Hunde. Bei einer bestehenden Immunschwäche des Hundes kann es zu einer ungebremsten Vermehrung dieser Milben kommen damit zu der Erkrankung, die sich mit Haarverlust, Pusteln und Rötungen äußert. In diese Hautirritationen setzten im Krankheitsverlauf Bakterien oder Pilze und dann beginnen diese Hautstellen zu jucken.

Durch Ohrmilben kommt es bei Hunden es zu starkem Juckreiz und Ohrenentzündung. Die Larven der Herbstgrasmilben befallen Hunde meist im August bis Oktober und oft dort, wo Fallobst zu finden ist. Mit bloßem Auge sind sie als rote Punkte sichtbar, oft in Zwischenzehen- oder Ohrfalten. Ohrmilben sind auch mit natürlichen Mitteln unproblematisch zu behandeln.

Flöhe sind weit verbreitet, nicht wirtspezifisch und dienen als Vektor für z.B. Bandwürmer. Sie saugen Blut und können Flohspeichelallergie verursachen. Einen Flohbefall erkennt man am Juckreiz, es kommen aber auch Hautveränderungen vor. Besonders bei der Allergie entstehen diese erst durch das starke Kratzen. Flöhe sind mit bloßem Auge sichtbar, im Fell und an Schlafplätzen, etc. Der Flohkot zeigt sich in dunklen Krümeln. In Wasser aufgelöst, färbt er sich rot (unverdautes Blut), als Unterscheidung zu Schmutz, der grau bleibt.

Eher selten trifft man mittlerweile Läuse und Haarlinge beim Hund an. Sie verursachen Juckreiz und werden von Hund zu Hund übertragen.

Parasiten beim Hund: Die klassische Behandlung

Hat Ihr Hund sich Untermieter eingefangen, gibt es viele Medikamente zur Behandlung. Einzelne Erkrankungen, wie z.B. die Leishmaniose können aber sehr schwierig oder gar nicht zu behandeln sein. Wichtig ist auch, die Umgebung mit zu behandeln: Wurde eine Flohbefall festgestellt, muss die zugehörige Wohnung gründlich gereinigt werden und die Behandlung erstreckt sich über 6 Monate, da die Eier, Larven etc. extrem widerstandsfähig sind. Alle anderen Haustiere müssen ebenfalls überprüft oder mitbehandelt werden, sonst kommen die Parasiten binnen kurzer Zeit wieder zurück.

Parasiten beim Hund: Die Diagnose

Viele Parasiten „verraten“ sich über relativ typische Symptome. Allerdings kann die Infektion bei erwachsenen Hunden oft ohne Anzeichen verlaufen. Dann helfen weiterführende Untersuchungen:

Kotuntersuchungen (z.B. Wurm-Check Hund/Katze) geben Aufschluss über Parasiten im Magen-Darm-Trakt.

Eine gründliche Untersuchung der Haut und des Fells mit Lupe und feinem Kamm wird notwendig, wenn der Verdacht auf Ektoparasiten, wie Flöhe oder Milben besteht. Auch ein Geschabsel (Entnahme von Hautzellen mit dem Skalpell) kann notwendig werden.

Bei Klebefilmpräparaten wird ein Stück Klebefilm auf eine befallene Hautstelle getupft und das anhaftende Material (Ektoarasiten oder Bandwurmeier) unter dem Mikroskop untersucht.

Blutuntersuchung eignen sich zum Auffinden von Antikörpern gegen Leishmanien, Babesien oder zum Nachweis typischer Veränderungen im Blut bei Parasitenbefall.

Bei manchen Erkrankungen können weitere Untersuchungen, wie Biopsien oder Abstriche notwendig werden, z.B. die Punktion eines Gelenks oder des Knochenmarks bei Leishmaniose.

Wurmbefall natürlich bekämpfen

Die Natur bietet einige Möglichkeiten, den Parasitenbefall möglichst gering zu halten ohne die klassische Chemiekeule! Ein chemiefreies Leben ist das erstrebenswerteste, sowohl für uns Menschen als auch für unsere Vierbeiner und das in jeder Altersklasse!

Endoparasiten natürlich bekämpfen

Auch wenn der Gedanke im ersten Moment für viele abschreckend erscheint – Würmer haben einen Sinn! So ist es z.B. oft so, dass junge Tiere Würmer haben – werden sie erwachsen verschwindet diese „Anfälligkeit“, denn ihr Immunsystem weiß dann mit Ihnen umzugehen – ganz von allein. Oftmals haben Tiere ganz unbemerkt einen Wurmbefall, der Körper setzt sich damit auseinander und wird sie dann selbst los.

Kommt es jedoch zu einem sehr starken Wurmbefall, hat der Hund wohl ein angegriffenes Immunsystem und die Parasiten konnten sich ungehindert vermehren. Auch hier brauch es jedoch keine Chemiekeule um dem starken Befall entgegen zu wirken, auch dafür gibt es natürliche Mittel.

Was können die Hundeeltern also tun, wenn auf die ständigen Entwurmungen verzichten werden soll bzw. was kann man tun damit es gar nicht erst zu einem Wurmbefall kommt?

Das wohl wichtigste ist eine gesunde artgerechte Ernährung und auch wenn viele mit den Augen rollen – Rohfleisch ist hier wirklich die beste Variante.

Der Hund ist, was er frisst!

Durch diese Ernährung wird die Magensäure des Hundes saurer als sie durch Nassfutter oder Trockenfutter ist. Sie ist dann so aggressiv, dass Würmer gar keine Chance haben lebendig bis in den Darmtrakt zu gelangen und sich dort einzunisten – sie verenden und werden ausgeschieden, dies passiert meist absolut unbemerkt.

Sie können auch alle 3 Monate (oder vielleicht auch 2mal im Jahr) eine Kotprobe in ein Labor einsenden (z.B. mit Wurm-Check Hund/Katze) und den Kot auf Wurmbefall untersuchen lassen. Das Ergebnis wird Ihnen per E-Mail zugesandt. Viele Hundehalter, die seit Jahren kein Industriefutter mehr füttern berichten von jahrelangen negativen Befunden (kein Wurmbefall). Kommt es doch zu einem Befall so kann man natürlich entgegenwirken.

Übrigens helfen Würmer gegen Krankheiten: Es gibt z.B. Studien zum Thema Würmer gegen Asthma. Auch ein angegriffenes Immunsystem (z.B. durch Krankheit) kann durch einen Wurmbefall weiter aufbauen und die Würmer können den Heilungsprozess unterstützen – Das sollte uns zu denken geben.

Bei einem Befall mit Endoparasiten kann man es diesen so ungemütlich wie möglich zu machen, d.h. man sorgt für ein wurmwidriges Magen-Darm-Milieu. Dafür gibt es einige gute und auch effektive Möglichkeiten. Neben einer artgerechten Fütterung kann man auch bestimmte Kräuter füttern, um den Körper zu stärken, damit er sich bei eventuellem Kontakt gleich selbst helfen kann. Aber auch hier sei gesagt: Viel hilft nicht viel. Es bringt Ihnen nichts, wenn sie ihrem Tier dann täglich irgendein (oder schlimmer noch alle) natürlichen Mittel mit unters Futter mischen!

Natürliche Mittel gegen Parasiten

Unter den Kräutern gibt es einige, die Endoparasiten das Leben schwer machen:

  • Gegen alle Wurmarten helfen z.B. Knoblauch, Estragon, Echter Thymian, gemeiner Beifuß
  • Gegen Spulwürmer helfen z.B. Wermut, Eberraute, Balsamkraut, Weiße Lupine, Pfefferminze
  • Gegen Madenwürmer helfen Eberraute, Wermut, Zitrone, gelber Enzian, Leinsamen, Weiße Lupine
  • Gegen Bandwürmer helfen z.B. Möhren (Karotten), Kürbis, Wurmfarn

Kamala (Mallotus philippinensis)

Heute kaum noch verwendet aber seit 160 Jahren bekannt mit guter Verwendbarkeit und ausgezeichneter Wirkung. Das Kamala Fruchthaarpulver bewirkt eine natürliche Entwurmung und reinigt den Darm ohne dabei den Körper, Leber oder Darmflora zu belasten. Es ist ein naturreines Mittel zur Parasitenreduktion. Wurmtreibend wirkt es auf Spulwürmer, Fadenwürmer, Bandwürmer, Palisadenwürmer und Madenwürmer, die sich auch bereits im Darm angesiedelt haben. Die Darmperistaltik wird verstärkt. Das Kamala Fruchthaarpulver kann leicht abführend wirken und regt die Ausscheidung an, deshalb sollte man es bestenfalls morgens verabreichen und anschließend - damit sich der Hund ausgiebig lösen kann - eine ausgedehnte „Gassi - Runde“ machen!

Meine Produktempfehlung: MitoMedVet Kamala

Karotte

Ein altes Hausmittel, die Morosche Karottensuppe ist ein tolles Rezept gegen Giardien und Bandwürmer. Die in der Suppe entstandenen Oligosaccharide beschichten den Dünndarm von innen - vor (!) jeder Mahlzeit. Schädliche Darmkeime wie Giardien hassen diese Zuckerbeschichtung. Etwa 30 Minuten vor jeder Mahlzeit erhält unser Hund ein Schälchen Morosche Karottensuppe. Die parasitären Einzeller wie Giardien finden so keinen Halt mehr an der Darmwand - wenn dann die eigentliche Nahrung kommt.

Die ätherischen Öle in der Karotte wirken lähmend auf Würmer, so dass sie ausgeschieden werden können. Man kann sie auch ein paar Mal die Woche unters Futter mischen (in pürierter Form) und somit ein wurmwidriges Milieu schaffen.

Sollte ein Befall vorliegen kann man ein paar Tage vermehrt Karotten füttern, dies funktioniert am besten mit Moroscher Karottensuppe.

Meine Produktempfehlung: MitoMedVet Morosche Karottensuppe Set

Kokosraspeln / Kokosöl

Von Vorteil ist, dass Katzen und Hunde Kokos sowohl in Flockenform, als Öl oder auch das pure frische Fruchtfleisch meistens gerne fressen. Es kann ähnlich wie bei Karotten auch wöchentlich bei gefüttert werden. Kokosöl kann auch durch die darin enthaltene Laurinsäure äußerlich zur Zeckenabwehr genutzt werden.

Meine Produktempfehlung: MitoMedVet Kokosöl

Kürbiskerne

Besonders wirksam sind geschälte Kürbiskerne, sie sind wurmwidrig und können, ähnlich dem Kamala, als Pulver zu einem Brei angerührt werden. Zusammen mit Buttermilch oder Honig sollte man es mindestens eine Woche täglich füttern. Von den gemahlenen Kürbiskernen pro 10 kg Körpergewicht 1 EL 2 bis 3 mal täglich geben für ca. 1 Woche.

Bei Katzen sollte man auf Kürbiskerne verzichten, da sie einen recht hohen Terpenegehalt haben.

Papaya

Papaya enthält den Wirkstoff Papain, dies ist ein eiweißspaltendes Enzym (proteolytisch). Würmer bestehen zu einem Großteil aus Eiweiß und werden durch das Papain abgetötet. Auch Flagellaten (Gruppe einzelliger, eukaryotischer Lebewesen) und Hexamiten (einzelliger Parasit) bestehen hauptsächlich aus Proteinen.

Meine Produktempfehlung: MitoMedVet Papayakerne gemahlen.

Schwarzkümmel / Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmel hilft ebenfalls bei Würmern sowie bei Zecken und anderen stechenden Plagegeistern. MitoMedVet Schwarzkümmelöl unters Futter mischen. Achtung: Nicht bei Katzen anwenden!

Meine Produktempfehlung: MitoMedVet Ägyptisches Schwarzkümmelöl

Zistrose

Die Zistrose, auch graubehaarte Zistrose (Cistus incanus) genannt, hat einen ungewöhnlich hohen Gehalt an Polyphenolen (Polyphenole wirken antioxidativ, entzündungshemmend, beugen Krebs, Thrombosen & Herzinfarkten vor, sind Radikalfänger). Verbesserung des Haut- & Fell Bildes. Zistrose kann zur ernährungsphysiologischen Unterstützung der Abwehrkräfte und Atemwege verfüttert werden. Durch die innere Anwendung ist ein angenehmer Nebeneffekt, dass z.B. Zecken, Flöhe, Bremsen und anderes beißendes Ungeziefer auf die Inhaltstoffe im Blut negativ reagieren.

Meine Produktempfehlungen: MitoNedVet Zistrose oder MitoMedVet Adult Mix mit Zistrose.

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Diese Informationen basieren auf verschiedenen Veröffentlichungen und für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur eigenmächtigen Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Dein Tier Medikamente einnehmen muss oder in ärztlicher Behandlung ist, solltest Du vor der Verabreichung jeglicher Futterzusätze Deinen Tierarzt / Heilpraktiker / Tierheilpraktiker zu Rate ziehen.

Beratungen bei mitomedvet.de:

Mein Name ist Anke Watty. Ich bin Diplom-Biologin, Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin für Tiere. Meine Spezialgebiete sind chronische Erkrankungen und Stoffwechselstörungen bei Pferd, Hunden und Katzen. Ich berate Dich gerne und beantworte Deine Fragen und geben Dir Empfehlungen und Tipps zur Behandlung Deines Hundes. Auch für alle anderen Probleme rund um Dein Tier, wie z.B. Sehnen- und Gelenkserkrankungen, Arthrose oder Darmprobleme finde ich zusammen mit Dir (und Deinem Tierarzt bzw. Tierheilpraktiker/-physiotherapeut) Lösungen.

Um Dich umfassend und fachgerecht beraten zu können schreibst Du am besten eine Mail an info@tierheilpraxis-watty.de mit einer kurzen Beschreibung des Problems und ich gebe Dir nach der Bezahlung des vereinbarten Beratungshonorars (30 Minuten 35,00€) einen telefonischen Beratungstermin.

Ich freue mich Dir helfen zu können.

Deine

Anke Watty